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Immunologischer Stuhlbluttest

Frauenärzte am Rathaus Harburg

Immunologischer Stuhlbluttest

Darmkrebs-Früherkennung

Mit über 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Mit entsprechenden Vorsorge-Untersuchungen lassen sich bösartige Veränderungen im Darm rechtzeitig feststellen und ggf. frühzeitig behandeln. Daher empfehlen wir ausdrücklich allen Patientinnen die Teilnahme an der Darmkrebsfrüherkennung:

  • Ab 50 Jahren: Beratung über das Darmkrebsfrüherkennungsprogramm jährlich: Test auf nicht sichtbares (okkultes) Blut im Stuhl.
  • Ab 55 Jahren: Erneute Beratung, alle 2 Jahre Test auf okkultes Blut im Stuhl oder Darmspiegelung. Nach zehn Jahren: Zweite Darmspiegelung oder alle zwei Jahre Test auf nicht sichtbares (okkultes) Blut im Stuhl.

Wie funktioniert der Test auf Blut im Stuhl?

Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Arten des Stuhltests:

  • 1. Der sog. enzymatische oder Hämoccult-Test: Das Blut wird nachgewiesen durch eine chemische Reaktion, die zu einer Blaufärbung des Teststreifens führt. Die Empfindlichkeit beträgt nur etwa 20 bis 40%. Außerdem muss man einige Tage zuvor bestimmte Nahrungsmittel meiden, weil sonst das Ergebnis verfälscht werden kann. Die Kosten für den Hämoccult Test werden von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.
  • 2. Der immunologische Test: Er weist das Blut über spezielle Antikörper nach. Eine spezielle Diät ist vor Durchführung des Tests ist nicht erforderlich. Er ist für den Patienten einfacher durchzuführen (nur eine Stuhlprobe), ist weniger störanfällig und hat einen mehr als doppelt so hohen Vorhersagewert als der Hämoccult. Mit dem immunologischen Test lassen sich mehr Darmkrebserkrankungen oder andere Gewebsveränderungen erkennen, wobei dazu weniger Darmspiegelungen durchgeführt werden müssen. Leider ist der immunologische Stuhltest nicht Bestandteil der gesetzlichen Leistungen zur Krebsvorsorge.

Das beste diagnostische Mittel zur Erkennung des Darmkrebses ist allerdings die Darmspiegelung, mit ihr werden ca. 95% aller Karzinomerkrankungen diagnostiziert. Da eine Koloskopie aber sehr aufwändig und relativ teuer ist, spielen die Tests auf Blut im Stuhl weiterhin eine wichtige Rolle.

Frauenärzte am Rathaus

Praxisgemeinschaft der

Gemeinschaftspraxis
Dr. Kaack, M. Reitmaier, C. Seemann-Reip

Gemeinschaftspraxis
M. Baak, Dr. Kurumlu

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